Leben und Sterben -

Werden, Sein und weiter gehen.

Das Geschenk

Wenn ein uns naher Mensch stirbt, da hinterlässt er immer auch ein ganz besonderes Geschenk für uns.

Wir sind noch hier und leben. Werden wir uns gerade jetzt darüber bewusst, dann …

Der Alltag mit all dem, was immer wieder geschafft werden muss, die Kinder, der Job, …. oft sind wir so ief in der Mühle, dass wir….

Jetzt gerade kann ein Moment sein, wo wir mit der höstmöglichen Deutlichkeit darauf gestoßen werden: Dieses Leben ist endlich. In nicht allzu ferner Zeit, werden auch wir sterben.

Was wollen wir mit dem Rest unseres Lebens machen, wie wollen wir die verbleibenden Tage verbringen, womit ausfüllen?

Das Geschenk, welches wir gerade erhalten können, wenn wir es denn nehmen, ist.

Das Geschenk der Erinnerung.

&

Das Geschenk inne zu halten und das Wunder des Lebens in vollen Zügen zu umarmen.

Das Mysterium

Ich möchte hier nicht antreten und so tun, als wüsste ich ganz genau wie es ist. Aber einige Gedanken möchte ich mit dir teilen.

Wenn ich versuche, meine Gedanken ganz weit ziehen lassen, zum Ursprung und versuche, mir vorzustellen, wie diese Welt entstanden ist, mit all den Universen und Galaxien, dann sprengt das meine Vorstellungskraft. Wie ist alles Leben auf dieser Erde entstanden, wie kann es sein, dass es mich gibt? Ich kann es mit meinem Verstand nicht erfassen. Was war am Anfang wirklich? Gab es einen Anfang? Für mich ist schon allein das Leben ein Mysterium. Das ich hier bin, ist für mich wie ein Wunder.

Kennst Du die Antwort?

Und doch gehen wir wie selbstverständlich mit diesem Leben um. Tun Dinge die man so tut, verlieren uns im Alltag und in unserer sogenannten Freizeit. Manches was wir tun ist notwendig und das allermeiste wohl eher nicht. Wir lenken uns ab. Wir verdaddeln unsere Zeit, während unser Leben an uns vorbei zieht. Wir denken gar nicht daran, dass sich gerade in diesem und in jedem Augenblick ein Wunder vollzieht.

Der Sinn

Was wäre, wenn die Mystiker, die verwirklichten Meister aus allen Zeiten, Ländern und Traditionen recht haben?

Was wäre, wenn es einen Kreislauf zwischen Werden, Vergehen und Sein gäbe. Was wäre, wenn es einen Sinn hinter all dem hier gäbe? Was wäre, wenn jeder von uns diesen tieferen und bleibenden Sinn erfahren könnte?

Der Kokon.

Wir haben uns eingerichtet. Mit den Geschichten und Informationen die wir bekommen haben, mit dem wie uns die Welt erklärt wurde. Eingerichtet im Alltag, ob freudvoll oder voller Entbehrungen. Wenn unser Leben im Fluss ist, dann fragen wir nicht warum. Wenn es uns nicht gut geht, dann beklagen wir uns, gehen den Gründen dafür aber nicht wirklich nach. Wir gehen nicht weiter.

So, wie jemand, der nie andere Städte oder Länder besucht hat und sein Leben immer nur in seinem ursprünglichen Umfeld verbracht hat, so sind, in gewisser Weise, auch wir. Dieser jemand weiß nichts aus eigener Erfahrung über die Welt jenseits seines Umfeldes. Vielleicht hat er etwas über ferne Länder oder andere Kulturen gelesen oder im Fernsehen gesehen. Aber erfahren hat er diese anderen Wirklichkeiten nicht.

Ebenso wissen wir nicht wirklich, wie die Welt die wir erleben funktioniert. Wir wissen meist nicht, warum wir das Leben leben, das wir leben. Wir wissen nicht, warum wir bestimmte Erfahrungen machen und andere nicht. Viele nehmen dies einfach so hin, eingehüllt in ihren Kokon.

Wir glauben was man uns erzählt und finden uns damit ab. Mehr und mehr verlieren wir die Fähigkeit, zu hinterfragen, verlieren wir unsere Neugierde.

Aber wie die Raupe aus dem Kokon schlüpft und zum Schmetterling wird, so können auch wir unseren Kokon hinter uns lassen.

a green leaf with a drop of water on it
a green leaf with a drop of water on it

Der Weg

Die Mystiker, die verwirklichten Meister aus allen Zeiten, Ländern und Traditionen haben nicht nur beschrieben, was sie erfahren und erkannt haben. Sie haben auch Wege aufgezeigt, wie wir diese Wahrheit ebenfalls erfahren können.

Es mag uns heute, in Zeiten von überbordenden Social Media Angeboten, Streaming Diensten und 100 Zoll TV-Bildschirmen, so weit entfernt erscheinen.

Doch es wird gesagt, dass uns unsere Wahrheit näher ist, als unsere Nasenspitze.

Schritt für Schritt können wir dies erfahren.

”Der Gedanke an die Unsterblichkeit ist wie ein leuchtendes Meer, wo der, der sich darin badet, von lauter Sternen umgeben ist.”

- Jean Paul

„Bevor ich mit Sterbenden zu arbeiten begann, glaubte ich nicht an ein Leben nach dem Tod. Jetzt glaube ich an ein Leben nach dem Tod, ohne den Schatten eines Zweifels."

- Elisabeth Kübler-Ross

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